Posted by on 25. Juli 2016

Die Kieler Rathaus Kooperation, so nennt sich die Mehrheit, denn es gibt auf Kommunaler Ebene keine Regierung, hat nach Jahren Streit über regenerative Energieerzeugung, keinen Plan für ein Projekt. Die einzigen, die erfolgreich gearbeitet haben sind die von Finanzinteressen geleiteten Windkraftgegner (Immobilienpreise sinken, Chancen für neue Baugebiete im Kieler Süden sind verloren (Ratsherr Lutz Könner, CDU)). Die Sozialdemokraten machen es sich dabei am einfachsten. Noch während des Kreisparteitages im Januar 2016 formuliert deren Vorsitzender den Initiativantrag I 1 und stellt das Aus für die fünf Windräder der FM Windpark zur Abstimmung, zwei Redebeiträge, Mehrheit, fertig.

Scheint so, aber es gibt eine Kooperation aus drei Parteien, davon eine widerspenstige Öko Partei, wo es eben anders funktionert. Aber auch nicht so schön ökolgisch, wie ich hier ausführen möchte. Nicht viel später trafen sich diese Freundinnen und Freunde zu einer Sonder, wie des da heißt, Kreis Mitglieder Versammlung und stellten ebenfalls einen, aber anders lautenden Antrag zur Abstimmung. Hier ist der ganze Abend für die Debatte vorgesehen, Abstimmung: pro Windenergie, also das Dilemma.

Wenn du nicht mehr weiter weißt….

Dieser (Arbeitskreis) tagte bis jetzt viele Male und hatte schließlich zum Ergebniss, das die Stadt Kiel pro Jahr zwei eigene Neubau Dächer mit PV bestückt (also keine  Bürger Anlagen, wie der Titel dieser Webseite wünscht) und mehrere Millionen € für gleichgelagerte Projekte bereitstellt. Wir wissen um die Kosten des kleinen  Kieler Wasserbeckens und darüber, daß die Energiewende das Ergebnis des Engagements von Privatleuten ist. Die erste Kieler Anlage hat Lutz Oschmann ans netz gehen lassen. Das Reinhard Christiansen damit reich geworden ist, wird bemängelt. Was ist gegen Gewinne eines Menschen einzuwenden, der gegen fossilie Energieträger arbeitet und den lokalen Kommunen hohe Steuereinnahmen erzeugt? Besser als jeder Gewinn von multinationalen Energiekonzernen. Ebenfalls wurde dieser erwähnte Arbeitskreis beschlossen, der seit dem, ein Hoch auf die Bürgerbeteiligung, nur geschlossen mit den üblichen Beteiligten, tagt und zu den gleichen Ergebnissen gelangt, wie seit zehn Jahren.

In Kiel is eben nix mit Erneuerbar.

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